Das Hausdach: Vielfalt, Formen und Funktion

Wenn es ums Dach geht, kann der Bauherr nicht allein entscheiden. Um ein einheitliches Erscheinungsbild im Ort zu erhalten, schreiben viele Gemeinden nicht nur Form, Höhe und Neigung des Dachs, sondern auch Farbe und Material der Dachdeckung in den Bebauungsplänen vor. Wer vom Standard abweichen möchte, sollte frühzeitig den Kontakt zum Bauamt suchen.

Sowohl die Form als auch die Materialien erlauben dabei vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Auch Deutsche Bauwelten bietet in seinem umfangreichen Hausprogramm die gängigen Dachformen an: Vom klassischen Satteldach, über das platzsparende Walm- oder Zeltdach, bis hin zum puristischen Flachdach.

Die beliebtesten Dachformen im Überblick

Satteldach

Ganz klassisch ist das Satteldach. Kein Wunder: Dank seines Neigungsgrades und seiner funktionellen Gestaltung ist es der Inbegriff heimischer Einfamilienhausarchitektur. Gauben, Erker oder Dachflächenfenster lockern die strenge Wirkung des Daches auf.

Walmdach

Ebenfalls beliebt ist das Walmdach oder das Krüppelwalmdach. Zu allen vier Hausseiten eingedeckt, trotzt es den Witterungseinflüssen hervorragend. Ein Krüppelwalmdach hat zusätzlich noch den Vorteil, dass es viel Stauraum im Dachgeschoss bietet.

Zeltdach

Ein Zeltdach sorgt für mediterranen Charakter beim Eigenheim, ist diese Dachform zum Beispiel auch bei toskanischen Villen zu finden. Wie auch beim Walmdach sind alle vier Seiten schräg, laufen jedoch auf einen einzigen Punkt in der Mitte des Daches zu. Diese ausgewogene Komposition lässt das ganze Haus Ruhe und Behaglichkeit ausstrahlen.

Flachdach

Das Flachdach besitzt keine oder nur eine geringe Dachneigung, je nach Bundesland bis zu 10°. Der seit den 1920er Jahren in Deutschland gängige Dachtyp verleiht jedem Haus einen puristischen Cha-rakter. In Kombination mit Bungalows oder auch Geschosswohnungsbauten erfreut sich das Flach-dach großer Beliebtheit bei designorientierten Hausbesitzern.